Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen,
was verloren ist.

Lukas 19,10

Sonntag, 28. August 2016

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Allein Gott kann die Dinge lösen


Lies die Bibel heute:


„Unser Erbe ist den Fremden zuteil geworden und unsre Häuser den Ausländern. Die früher leckere Speisen aßen, verschmachten jetzt auf den Gassen; die früher auf Purpur getragen wurden, die müssen jetzt im Schmutz liegen. Bringe uns, HERR, zu dir zurück, dass wir wieder heimkommen; erneure unsre Tage wie vor alters!“ (Klgl 5,2/4,5/5,21) Fremde übernehmen das Erbe. Ausländer beziehen die Häuser. Die Städte sind nicht wiederzuerkennen. Die Mittelschicht erlebt den sozialen Abstieg. Gibt es denn keinen Ausweg? Ist alles verloren? Jeremia weiß um die Sünde und das Gericht. Er betet: „Bringe uns, HERR, zu dir zurück, dass wir wieder heimkommen; erneure unsre Tage wie vor alters!“ Gott kann die Dinge lösen – auch in unserer Zeit. // „Sie stehen fest auf dem bösen Weg und scheuen kein Arges.“ (Ps 36,5b) Das ist der Hammer. So eine skrupellose, kaltblütige Rücksichtslosigkeit und Bosheit erstaunt David. Wie kann das sein, das Menschen so etwas tun? Ja, wie kann das sein? Darauf gibt es keine Antwort. ES IST SO - PUNKT. Menschen tun das. Das sollte uns nicht überraschen. Die Bibel sagt uns ja nichts anderes - „sie stehen fest auf dem bösen Weg und scheuen kein Arges.“ So ist die Welt. Darüber sollten wir uns nicht aufregen. Worüber wir verblüfft staunen dürfen, ist der Reichtum der Gnade Gottes. SEINE Güte. SEINE Wahrheit. SEINE Gerechtigkeit – reicht, so weit der Himmel ist (Vers 6). Wenn wir darauf blicken, wenn wir uns an diesen Gott wenden, dann können wir auch sagen: „Der HERR ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun?“(Ps 118,6) Und wenn sie noch so rücksichtlos sind und Arges tun. Was soll’s. Der Herr ist mit mir.

Konkret

  • Herr, jetzt geh Du heute auch mit mir in diesen Tag.

Leitgedanken

Unser Erbe ist den Fremden zuteil geworden und unsre Häuser den Ausländern. Die früher leckere Speisen aßen, verschmachten jetzt auf den Gassen; die früher auf Purpur getragen wurden, die müssen jetzt im Schmutz liegen. Bringe uns, HERR, zu dir zurück, dass wir wieder heimkommen; erneure unsre Tage wie vor alters!

Klgl 5,2/4,5/5,21

Sie stehen fest auf dem bösen Weg und scheuen kein Arges.

Ps 36,5b