Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen,
was verloren ist.

Lukas 19,10

Freitag, 30. September 2016

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Wenn Lebenslügen zur Lebenswirklichkeit werden


Lies die Bibel heute:


„Und nun, du Menschenkind, sage dem Hause Israel: Ihr sprecht: Unsere Sünden und Missetaten liegen auf uns, dass wir darunter vergehen; wie können wir denn leben? So sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe. So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel?“ (Hes 33,10f) Unser Gewissen kann uns drücken, aber der Herr möchte ja nicht, dass wir vergehen. Im Gegenteil, ER möchte uns frei machen, ermutigen, stärken, segnen und zum Segen setzen. Kommen wir doch mit allem, was uns beschwert, zu Ihm. Laden wir den Schutt unseres Lebens unter dem Kreuz ab. Wir sollen doch leben. // „Aber mein Volk gehorcht nicht meiner Stimme, und Israel will mich nicht. So hab ich sie dahingegeben in die Verstocktheit ihres Herzens, dass sie wandeln nach eigenem Rat. Wenn doch mein Volk mir gehorsam wäre und Israel auf meinem Wege ginge! Dann wollte ich seine Feinde bald demütigen und meine Hand gegen seine Widersacher wenden!“ (Ps 81,12-15) „Dahingegeben“, die Sünde wird ihre eigene Strafe (frei nach Karl Barth). Sie „wandeln nach eigenem Rat“, d.h. nun korrigiert kein Rat Gottes mehr ihr Tun. Die Lebenslüge wird zur Lebenswirklichkeit. Das Gewissen stumpft ab. Das Wort Gottes dringt nicht mehr durch. „Wenn doch ...“ – ach, Gott sehnt sich doch noch immer nach dem verlorenen Sünder. Noch ist die Zeit der Gnade!

Konkret

  • Wenn Du heute die Stimme Gottes hörst, dann verstocke dein Herz nicht, sondern bringe die Dinge Deines Lebens vor Gott in Ordnung. Und sogleich ist der Herr wieder da mit seinen Segnungen und sagt auch Dir: „Dann wollte ich seine Feinde bald demütigen und meine Hand gegen seine Widersacher wenden!“

Leitgedanken

Und nun, du Menschenkind, sage dem Hause Israel: Ihr sprecht: Unsere Sünden und Missetaten liegen auf uns, dass wir darunter vergehen; wie können wir denn leben? So sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe. So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel?

Hes 33,10f

Aber mein Volk gehorcht nicht meiner Stimme, und Israel will mich nicht. So hab ich sie dahingegeben in die Verstocktheit ihres Herzens, dass sie wandeln nach eigenem Rat. Wenn doch mein Volk mir gehorsam wäre und Israel auf meinem Wege ginge! Dann wollte ich seine Feinde bald demütigen und meine Hand gegen seine Widersacher wenden!

Ps 81,12-15